Die Geschichte der deutschen Mark

Die Geschichte der Deutschen Mark begann im Jahr 1948 mit ihrer Einführung in den westlichen Besatzungszonen in Berlin. Ein Jahr später wurde sie dann auch in der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Mit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 löste die Deutsche Mark schließlich auch die Reichsmark der DDR ab. Das Aussehen der Münzen hat sich in der gesamten Zeit kaum verändert. Hauptänderungen waren nur verschiedene Legierungen, die bei der Prägung der Münzen benutzt wurden. Anders sah das aber bei den Banknoten aus. Insgesamt gab es im Laufe der Zeit sechs verschiedene Serien, wobei zwei davon nie offiziell in den Umlauf gelangten. Sie dienten lediglich als Reserve und lagerten im Bundesbankbunker in Cochem. Die Herausgabe der letzten beiden Serien war darin begründet, die steigende Zahl von Fälschungen in den Griff zu bekommen, weshalb neue Techniken der Sicherheit eingeführt wurden. Erst die Einführung des Euros im Jahr 1999, der schließlich im Jahr 2002 offizielles Zahlungsmittel wurde, endete die Ära Deutsche Mark. Aber auch heute ist es immer noch möglich, die alte Währung bei den Banken kostenlos umzutauschen.